Der Stammbaum der Familie ter Haseborg
Die Reise unserer Familie durch die Zeit.
Karte des Generalmajors von Le Cog (Lecogne) 1805
Nach dem Original des Topografischen Dienstes in Delft/Niederlande (Ausschnitt)
Herausgegeben vom niedersächsischen Landesverwaltungsamt Hannover - Landesvermessung - 1984
"Topografischer Atlas des Königreiches Hannover und Herzogtums Braunschweig"
von August Papen 1842 (Blatt 18 - Ausschnitt)
Staatsbibliothek zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Königlich preußische Landes-Aufnahme 1898
"Meßtischblatt" Nr. 2810 (Ausschnitt)
Die Haseborg stand im Norden von Weener an einer Flussschleife der Ems und trägt wohl auch ihren alten Namen: Hase. Diesen Namen findet man z.B. in alten Kontraktenprotokollen: "an dat Haseuver belegen"¹.
An der Stelle, an der Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts die Haseborg errichtet wurde, brachen während der Sturmfluten im 14. Jahrhundert die Deiche und ließen einen Nebenfluss der Ems entstehen – die Weener-Geise. Die Geise war ein Nebenarm der Ems, wurde auch „Olle Ems“ genannt und bildete eine natürliche Grenze zwischen Weener und dem späteren Kirchborgum. Durch Deichbauten im Jahr 1494 unter Graf Edzard, den sogenannten „Muusdiek“, verlandete die Geise allmählich.
Die Haseborg lag nördlich von Buschfeld bei Weener und hatte sicher schon ältere Vorgänger (siehe Ummeborg). Östlich umfloss die Ems das Gebiet in einem weiten Bogen.
Die Bauernburg wurde auf einer halbinselartigen Eindeichung errichtet und befand sich auf einer erhöhten Warf. Vor dem Deichbau errichteten die Menschen ihre Häuser auf Warfen (auch Wurten genannt). Diese künstlichen Erdhügel aus Klei und Mist boten Schutz bei Hochwasser. Diese Warf der Haseborg war noch bis ins 19. Jahrhundert von einem großen Graben umgeben.
Ausschnitt aus der Karte TYPUS FRISIAE ORIENTALIS À DULLARTO
gedruckt bei Pieter van den Keere im Jahre 1622 in Amsterdam
"Neue geographische Special Karte von dem Fürstenthum Ostfries- und dem Harrlingerlande, welche auf die astronomischen Observationen der Herren Schrötter und Olbers im Herzogthum Bremem [sic] gegrundet / aufgenommen und bearb. in den Jahren 1798, 1799, 1800, 1801, und 1802 durch ... W. Camp und dessen beiden Gehülfen ... H. Bunnik und W. van der Linden ; gestochen von Carl Jättnig in Berlin 1804""
Auf einem anderen sieht man die Haseborg, die Kirche von Grotegaste und im Vordergrund die Ems vor der Begradigung.
Heute existiert der „Bauernherd“ nicht mehr. Lediglich die Allee, die heute am Emsdeich endet, ist noch gut erhalten und deutlich erkennbar. Am 01. Mai 1912 wurde die Haseborg bei Weener abgebrochen, um an dieser Stelle die Ems zu begradigen. Dies war für die Schifffahrt zwingend notwendig. Die beim Abbruch anfallenden Materialien wurden anschließend auf einer Auktion versteigert.
Die Allee, die einst zur Haseborg führte und nun am Emsdeich endet.
We make every effort to document our research. If you have something you would like to add, please contact us.