Der Stammbaum der Familie ter Haseborg
Die Reise unserer Familie durch die Zeit.
Diese Seite widmet sich der Erforschung und Dokumentation der Vorfahren der Familie ter Haseborg.
Inzwischen sind rund 1500 Personen erfasst. Der Großteil der Familie hat seine Wurzeln in Ostfriesland und dem Rheiderland, ein weiterer Familienzweig führt in die Niederlande.
Unsere Familie in Zahlen

Die Datenbank umfasst mehr als 1500 Namen.

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m 16. und 17. Jahrhundert trugen einige ostfriesische Bauerngeschlechter Namen, die auf ihren Wohnort hinwiesen.
So auch die Familie „ter Haseborg“, die ihren Namen nach einem alten Bauernherd erhielt – der „Haseborg“, einem Ort, der für die Familie von besonderer Bedeutung war.
Der Name lässt sich sinngemäß als „von der Burg – dem Steinhaus – an der Hase“ deuten.
Die Hase war der damalige Name für die Ems. Die Endung „-borg“ begegnet einem im Rheiderland häufig und steht meist in Verbindung mit Steinhäusern, die zur Zeit der Häuptlingsherrschaft errichtet wurden.
In der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die Region schwer von der Pest heimgesucht. Gegen Ende des Jahrhunderts zerstörten zudem verheerende Sturmfluten große Teile des Landes und mit ihnen die friesische Staatskultur.
In dieser unruhigen Zeit gewannen lokale Großgrundbesitzer zunehmend politische Macht und bezeichneten sich selbst als „Häuptlinge“.
Diese Häuptlinge errichteten ihre Wohnsitze aus Stein – eine Besonderheit in Ostfriesland, denn die Steine mussten aus Ton beziehungsweise Klei gebrannt werden.
Für einfache Bürger waren solche Häuser unerschwinglich. 1
"Waren in der frühen Häuptlingszeit Steinhäuser noch das Privileg der Häuptlinge, so führte die Hochkonjunktur des 15. und 16. Jahrhunderts zur Etablierung der Steinbauweise auch für das Bürgertum und die reichen Bauern." 2
Neben der Haseborg existierten in Kirchborgum noch weitere sogenannte „Burgen“: Ummingaburg, Siepelborg, Middelstenborgum, Kukelborg und Feerstenborgum.
Über ihre genaue Bedeutung und ihre Standorte ist heute jedoch nur wenig bekannt.
Bei der Haseborg hingegen weiß man bis heute, wo sie lag – und auch, wie sie einst aussah.
Quellen:Standort und Aussehen der Haseborg
ir finden den Namen Haseborg oder Hazeborg auch ohne den Namenszusatz "ter".
Diese Personen lassen sich nicht in die Familie "ter Haseborg" eingliedern. Woher sie ihren Namen haben ist bisher noch unklar.
Oben auf der Seite finden Sie einen Link zum Stammbaum "Haseborg".
as Gemälde aus Privatbesitz zeigt die Haseborg mit der noch heute existierenden Allee im Vordergrund. Die Anlage lag nördlich von Buschfeld bei Weener und wurde als Bauernburg auf einer halbinselartigen Eindeichung errichtet. Sie befand sich auf einer erhöhten Warf, während die Ems das Gebiet östlich in einem weiten Bogen umfloss. Der sogenannte „Bauernherd“ ist heute nicht mehr erhalten: Er wurde 1912 abgebrochen, um die Ems an dieser Stelle zu begradigen.
ie Haseborg wurde gegen Ende des 15. oder zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet. Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus der Karte TYPUS FRISIAE ORIENTALIS À DULLARTO, die 1622 in Amsterdam bei Pieter van den Keere gedruckt wurde. Es handelt sich dabei um die älteste bekannte Karte, auf der die Haseborg dargestellt ist. Nach heutiger Auffassung wurde die Haseborg auf dem Gelände errichtet, auf dem sich zuvor die Ummeborg befand.
as Wappen der Familie zeigt einen Gegenzinnenbalken, zwischen dessen Zinnen oben zwei und unten eine Lilie zu sehen ist.
Die früheste Darstellung des Wappens der Familie ter Haseborg, die bisher bekannt ist, stammt aus dem Jahr 1603. Sie ist in Teilen bis heute auf dem Grabstein des Menno Wiardes thor Haseborg und seiner Frau Ette Crumminga erhalten.
Ausgewählte Familienmitglieder
Menne Wiardes
ter Haseborg
(1524 - 1603)
Kommandant auf der Festung Stickhausen
Foto: Festung Stickhausen, Burgverein
Menne & Focko
ter Haseborg
1707 - 1759 & 1709 - 1764
Zwei Stammväter der Familie
Foto: Georgskirche in Weener
Menno
ter Haseborg
1738-1808
Ein Hausmann in Weener
Foto: Das Steinhaus in Bunderhee,
https://sieltief.de/steinhaus-haeuptlingssitz-in-bunderhee/
Jan Mennes
ter Haseborg
1779 - 1845
Eine Karriere in Scheemda
Gemälde: Berend Wierts Kunst, im Besitz von Frau M.M.G. ter Haseborg, Scheemda (1959)
Ida
ter Haseborg
1813 - 1845
Die Schwindsucht
Gemälde: Edvard Munch: Das kranke Kind, Nasjonalmuseet, Høstland, Børre
n Ostfriesland gab es bei der früheren Namensgebung einige Besonderheiten, die die Ahnenforschung nicht gerade leichter machen.
Der Vorname wurde bei der Taufe vergeben. Ihn behielt man ein Leben lang. Den Nachnamen hat man erst im späteren Leben erhalten.
Immer dann, wenn es nötig wurde, sich von anderen Personen mit gleichem Vornamen zu unterscheiden.
Beispielsweise bei Einträgen in Steuerlisten, bei gerichtlichen Verhandlungen, Käufen oder Verkäufen, der Heirat oder der Taufe der Kinder.
Aber einen verbindlichen Nachnamen hat die Person dadurch nicht erhalten, sondern eher eine Art Bezeichnung, die zweckmäßig war.
Über die Jahrhunderte herrschte die sogenannte patronymische Namensgebung.
Bei der patronymischen Namensgebung war es üblich, dass der Vater seinen Vornamen an seine Kinder als deren Familiennamen weitergab.
So auch in der Familie ter Haseborg.
Wie in der seitlichen Grafik zu sehen ist, hieß die Tochter von Focko Fransen: Susanna Focken oder der Sohn von Hindrik Berents: Berent Hindriks.
Die Ehefrauen behielten nach der Heirat in der Regel ihre Geburtsnamen, wurden zum Teil aber auch mit dem Familiennamen benannt.
Teilweise wurde jedoch auch der mütterliche Familienname übernommen, wenn dieser z.B. gesellschaftlich höhergestellt war.
Auch bei der Vergabe der Vornamen gab es Regeln. Die Grundregel lautete: Innerhalb einer Familie durfte kein Vorname verloren gehen.
Das bedeutete, dass alle in der Familie vorhandenen Vornamen an die nächste Generation weitergegeben wurden.
So erhielten die Söhne die Vornamen ihrer Großväter.
Zunächst wurde der Name des Großvaters väterlicherseits vergeben, der nächste Sohn erhielt den Namen des Großvaters mütterlicherseits.
Bei den Töchtern verhielt es sich entsprechend mit den Namen der Großmütter.
Auch dies kann man anhand der Grafik gut nachvollziehen.
So wurde Okje Janssen wohl nach der Großmutter Ocke Sybens benannt und Taleja Berents nach ihrer Großmutter Taelke Harms Hindriks.
Waren die Namen der Großeltern vergeben, folgten die Namen der Urgroßeltern oder anderer Verwandter bzw. Taufpaten.
Auf diese Weise kann man auch Rückschlüsse auf bisher unbekannte Eltern ziehen. Die Eltern von Jan Temmen ter Haseborg sind z.B. noch unbekannt. Aber nach der patronymischen Namensgebung kann man davon ausgehen, dass sein Vater mit Vornamen Temme hieß.
Im Jahr 1807 musste Preußen alle Gebiete westlich der Elbe an Frankreich abtreten.
Ostfriesland wurde an das 11. Departement des neu geschaffenen Königreiches Holland, unter Napoleons Bruder Louis, angegliedert.
1810 jagte Napoleon Louis davon und das gesamte norddeutsche Gebiet wurde französisch.
Am 18.08.1811 wurde ein kaiserliches Dekret von Napoleon erlassen, um Soldaten zu rekrutieren und um Steuern einzutreiben.
Ab diesem Zeitpunkt sollten sich alle Ostfriesen einen festen Familiennamen geben und diesen auch an ihre Kinder weitergeben.
Dieses Dekret wurde jedoch nur von wenigen Gemeinden umgesetzt.
Auch dies lässt sich in der Familie ter Haseborg gut beobachten.
So setzte sich schon in der Generation der Kinder und Enkel von Jan Temmen ter Haseborg immer mehr der Nachname "ter Haseborg"
durch und es wurde auf die Vergabe des väterlichen Vornamens verzichtet.
Der Name "ter Haseborg" wurde nicht mehr nur als Ortsbezeichnung, sondern als Nachname verwendet.
1874 wurden dann schließlich Standesämter eingerichtet, die auf festen Familiennamen bestanden.
Quellen:
www.rhaude.de
https://pro-heraldica.de/wissenswertes/familienforschung-in-ostfriesland/
Why waste your money looking up your family tree? Just go into politics and your opponents will do it for you.
Everyone has ancestors and it is only a question of going back far enough to find a good one.
We've uncovered some embarrassing ancestors in the not-too-distant past. Some horse thieves, and some people killed on Saturday nights. One of my relatives, unfortunately, was even in the newspaper business.
Southerners are so devoted to genealogy that we see a family tree under every bush.
My grandmother started walking five miles a day when she was sixty. She's ninety-seven now, and we don't know where the hell she is.
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